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Loveparade |
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Duisburg –
Die Party wurde zum Albtraum – 20 Menschen starben durch die Massenpanik bei der Loveparade.
Neben Trauer macht sich Wut breit und die Suche nach den Schuldigen läuft: Wer ist verantwortlich für das Todesdrama? Wer hätte die Katastrophe verhindern können? Wurde das Risiko aus Profitgier in Kauf genommen?
Die Stadt Duisburg soll geschlampt, die Polizei falsche Anweisungen gegeben und die Veranstalter aus Profitgier entschieden haben. Jeder schiebt die Schuld in eine andere Richtung, es gibt ein Wirrwarr aus Vorwürfen. Wer die Verantwortung tatsächlich trägt, müssen die Ermittlungen zeigen...
Lesen Sie hier, wer mit welchen Vorwürfen konfrontiert wird:
Ein Gruppenführer der Kölner Einsatzhundertschaft macht die Stadt Duisburg für das Todesdrama verantwortlich. Bei den Planungstreffen seien sich die Einsatzführer aus Köln, Wuppertal oder Aachen einig gewesen: Dieses Konzept führt zu Toten und Verletzten. Diese Bedenken seien vom Rathaus aber stur ignoriert worden. Die Stadt Duisburg wollte angeblich, dass die Loveparade um jeden Preis funktioniert.
Auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Duisburg Wolfgang Oscheschek gibt der Stadt die Schuld: Gegen Anweisungen des Ordnungsamtes hätte die Polizei nichts machen können. „Der Oberbürgermeister hätte die Veranstaltung absagen müssen.”
Der gerät immer weiter unter Druck: Aus dem Protokoll einer Planungssitzung geht hervor, dass Adolf Sauerland (CDU) entgegen bisheriger Aussagen die Sicherheitsbedenken im Details kannte. In einem Streit um die Fluchtwege teilte Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe mit, dass der OB die Veranstaltung wünsche und dass deshalb eine Lösung gefunden werden müsse – trotz großer Risiken.
Auch bei den Trauernden herrscht Wut auf den Oberbürgermeister der Stadt: „Sauerland machte Duisburg zum Trauerland” steht auf einem Plakat, das in der Nähe der Unglücksstelle hängt.
In den Medien werden immer mehr dubiose Vorgänge bei der Stadt bekannt: Laut „Spiegel Online“ hätte das Duisburger Amt für Baurecht und Bauberatung die Organisatoren von der Vorschrift befreit, die vorgeschriebenen Breiten der Fluchtwege einhalten zu müssen. Auch auf Feuerwehrpläne wurde verzichtet. Das alles galt für eine Besucherzahl von 250.000, die genehmigt war. Dabei war eigentlich klar, dass die überschritten wird.
Auch die Genehmigung der Loveparade soll erst kurz vor ihrem Beginn unter großem Druck erteilt worden sein. Als Grund dafür nannte ein Insider den großen Widerstand in der Verwaltung. Beamte hätten erhebliche Sicherheitsbedenken gehabt.
Quelle:Kölner Express
Ist es eigentlich so wichtig wer schuld hatte?
__________________ Glück ist was man draus macht.
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27.07.2010 18:24 |
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Sponsor
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Ist es eigentlich so wichtig wer schuld hatte?[/quote]
Schuld haben bei diesen Unglück eigentlich viele , dazu gehören auch diejenigen die gewarnt haben aber sich nicht durchsetzen konnten .
Auf Politischer ebene wird ein Sündenbock gesucht und gefunden , ob der auch unter Druck stand oder nicht wird eh keinen interessieren .
Ob eine Schuldzuweisung den Opfern hilft die gestorben sind , ich denke nicht denn das macht seinen lieben auch nicht wieder lebendig.
Wichtiger fände ich es , wenn die Städte an sich was lernten , und notfalls sich Rat aus anderen Städten holen die Grossveranstaltungen schon gemacht haben .Auch das Aus für die Loveparade find ich schad , denn gerade solche events
bringen Menschen und Kulturen zusammen .
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29.07.2010 17:28 |
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Bierkönig
[KReV] Mitglied
   

Dabei seit: 30.12.2007
Herkunft: Elsdorf
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Also ich bin der Meinung das alle verantwortlichen in den Knast gehören.
Bochum hatte schon abgesagt, wegen Platzmangel und Duisburg ist nicht größer!
Zudem war der Platz für die Veranstaltung nur für 250 000 zugelassen.
1 400 000 wollten telnehmen . Kann ja nicht gutgehen.
__________________
Nix bliev; wie et es
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04.08.2010 23:33 |
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| Zitat: |
Original von Bierkönig
Also ich bin der Meinung das alle verantwortlichen in den Knast gehören.
Bochum hatte schon abgesagt, wegen Platzmangel und Duisburg ist nicht größer!
Zudem war der Platz für die Veranstaltung nur für 250 000 zugelassen.
1 400 000 wollten telnehmen . Kann ja nicht gutgehen. |
Also ich finde das da mehr zu gehört.... weil es gibt die Verantwortlichen und Menschen die dran teilnehmen.
Da ja nicht die Verantwortlichen nicht über die Menschen getrampelt haben, haben sie nur eine Teilschuld in meinen Augen..
Weil eine Panik nicht das Recht gibt einen zu übersehen
__________________ lg
DJ WALTER
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05.08.2010 10:49 |
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Kölsche Bernd
2. Vorsitzender KR e.V.
   

Dabei seit: 02.02.2008
Herkunft: US KÖLLE
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Hallo
Dieses Unglück bestätigt widder eenmal dat der Minsch een janz normales Herdentier ist.Immer da sein wo am meisten los
ist.Muss ein janz besonderen kick jevve,sich noch in die Massen hinein zu drängeln.
Richy wenn alle ins jefängnis kumme solle die schuld waren,müsstes du für knapp 1,5 millionen Minsche Jefängnisse bauen.
Denn für mich hät jeder eenzelne der da war Schuld.
__________________ ET JIBT KEEN JRÖSSERES LEID.ALS WAT DE MINSCH SICH SELVS ANDÄHT
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05.08.2010 13:09 |
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Loveparade - die Suche nach den Schuldigen läuft ! Laut wird gerufen meine Kinder sind tot! Die Stadt ist Schuld die Polizei ist Schuld! Der Veranstalter ist Schuld! oder oder oder..
Wenn man sich dieses Spektakel Namens Loveparade ansieht das für mich persönlich bereits bei seinem ersten stattfinden 1998 den Gipfelpunkt der Dekadenz dieses Landes - Deutschland – markiert - und sich als objektiver Betrachter die Frage stellt welchem Zwecke dient dies Veranstaltung kann man nur zu negativen Ergebnissen kommen. Verantwortung spiegelt in einem gewissen Maße auch die soziale Kultur eines Menschen wieder. Wenn man überwiegend junge Menschen rücksichtslos grölend, randalierend, betrunken und oftmals auch unter dem Einfluss von Drogen stehend bereits am Veranstaltungsort der Loveparade so aus den Zügen stürmen sieht dann muss man zum einen nach der Schuld und der Verantwortung der Eltern dieser Jugendlichen fragen und unsere Erziehung und Wertvorstellungen hinterfragen. Zum anderen einen Staat kritisieren der derart exzessiv ausartende Veranstaltungen überhaupt zulässt sei es durch den Druck von wirtschaftlichen Argumenten seitens irgendwelcher Geschätslobbisten oder aus falsch verstandener Weltoffenheit und Toleranz. Die Verantwortung der Teilnehmer selbst blenden wir bequemerhalber mal ganz aus. Steht doch die Techno- Musik nur als Rauschmittel zur Untermalung eines Ereignisses zur Verfügung das sich bestenfalls untergeordnet mit Techno- Musik auseinandersetzt bzw. deren Genuss zum Ziele hat. Diese synthetisch produzierten 4/4 Takt Rhythmen sind wie geschaffen das in der Szene sehr populäre Ecstasy oder Drogen wie LSD zu konsumieren. Was also ist los mit einer Gesellschaft wo ein großer Teil der Jugend die Wirklichkeit nur noch im veränderten Wahrnehmungsrausch zu ertragen scheint? Von der Beziehungsunfähigkeit und dem Unvermögen vieler junger Menschen dem anderen Geschlecht gegenüber mangelndem gegenseitigem Respekt oder dem Versuch zumindest ehrlich miteinander umzugehen ohne sich gefühlskalt zu behandeln möchte man am liebsten nicht auch noch reden. Aber bedauerlicherweise sind sexuelle Ausschweifungen jeder Art auch Bestandteil dieser Veranstaltung. Früher hätte allein der Gedanke an etwas anstößiges jede Mutter dazu gebracht Ihre Tochter festzuhalten heute wird auch die größte Widerwärtigkeit unter dem Deckmantel ungetrübter Toleranz ausgeblendet. Sicherlich gibt es eine Verantwortlichkeit von Polizei, Stadt und Veranstalter aber wo ist das Verantwortungsgefühl derjenigen die neben den Toten standen und plötzlich vergessen haben das sie es waren die ohne Not drängelten und schubsten. Die vergessen haben wie sie in Ihrer endlosen Dummheit und Sucht nach Vergnügen und Rausch andere geschoben, getreten und auf Ihnen herumgetrampelt sind. Vielleicht nur um etwas schneller auf dem Festgelände zu sein? Fehler bei anderen suchen ist das eine sich aber selbst zu erkennen das andere. Das Fehler auch bei anderen gemacht wurden steht sicher außer Frage aber Verantwortung fängt als erstes bei uns selbst an. Sicherlich gibt es auch besonnene und friedliche Loveparade Besucher – diese sollten sich aber mal fragen welche Art Vergnügen von Nöten ist um für sich selbst Zufriedenheit zu erlangen. Es ist bedauerlich das unser Staat zu schwach ist um den Auswüchsen und Exzessen in den eigenen Reihen aber auch in unserer Gesellschaft entschieden entgegenzutreten. Ich moniere eine Gesellschaft in der nach moralischen Verhalten und Verantwortung immer erst appelliert wird wenn man sich vorher unmoralisch und Verantwortungslos benommen hat und zwar jeder einzelne von den Staatsorganen bis zum Loveparaden Besucher. Möge diese tragische Ereignis eine Lehre sein aus der man die richtigen Schlussfolgerungen für die Zukunft zieht. Ich persönlich sehe aber eher ein grundlegende Änderung unserer Gesellschaft in Deutschland von Nöten und diese kann nicht verordnet werden sonder nur staatlich begleitet werden - wir selbst müssen uns ändern wollen dann findet ein Umdenken statt das jedoch ist meiner Einschätzung nach kurz und mittelfristig nicht der Fall. Also lieber bequem das eigene Versagen auf andere abwälzen.
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16.08.2010 14:05 |
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